Bericht Waldweihnacht 2001
07.-09.12.2001

Zwei Schlafräume mit je zehn Betten hat die St. Michaelis-Hütte in Hechingen Boll und die waren schnell belegt. Mit 25 Teilnehmer im Alter zwischen 7 und 20 Jahren und vier Gruppen-Leiter mußten wir im Matratzenlager eng zusammenrücken um alle einen Platz zum Schlafen zu finden. Aber die Enge wärmt auch.


Als wir am späten Freitagnachmittag in der Hütte ankamen war sie Eiskalt. Weil sie die Woche über unbewohnt und unbeheizt gewesen war, fanden wir sie stark ausgekühlt. So feuerten wir den Kamin und den Böllerofen ordentlich ein um wieder Wärme in die Bude zu bekommen.

Dann folgten Hänger auspacken, Küche einräumen, Betten machen und wohnlich einrichten, alles eine routinierte Sache, denn wir waren ja nicht zum ersten Mal da. Seit 1994 verbringen wir nun schon unser siebtes Hütten-Wochenende im Wald zur Weihnacht hier.

Wir verbrachten den Abend am offenen Kamin, mit Abendbrot, Singen und Spielen. Nach der Andacht setzte die Gute-Nacht-Geschichte den Endpunkt für diesen ersten Tag.

Am nächsten Morgen mußten wir erst einmal wieder Holz hacken, den wir hatten am Vorabend unseren Vorrat fast vollständig aufgebraucht. Dafür war die Hütte jetzt wohnlich warm und gemütlich.

Nach dem Frühstück hatten wir unsere Bibelarbeit in kleinen Gruppen und nach dem Mittagessen gingen wir ein wenig an die frische Luft. Die Jüngeren hatten viel Spaß mit diversen Schaukeln, die in die Bäume geknüpft waren, während Roger und Steve mit den Älteren ein Geländespiel durchführte.

Bei Kakao und Keksen wählten wir den Pfadfinder des Jahres. Dieses Jahr machten Esther bei den Jungpfadfindern und Sebastian bei den Pfadfindern das Rennen, dicht gefolgt von Laura/Timon und Eileen/Daniel.

Nach dem Abendbrot begann der Bunte Abend mit viel Spiel und Spaß. Wir hatten einige Spiele, musikalische Darbietungen, Rätsel und Quizfragen. Den Schlußpunkt des Abend setzte dann der Videofilm "Die Tafelrunde" den wir uns gemeinsamen ansahen. Es war spät, als in dieser Nacht endlich Ruhe in die Hütte kam.

Nach dem Frühstück war der Sonntagmorgen frei zum Spielen. Es war kalt, aber trocken und wir hätten alle lieber viel Schnee gehabt, aber der war uns dieses Jahr leider nicht vergönnt. Die Hütte, direkt im Wald gelegen, bietet aber noch genug andere interessante Möglichkeiten zum Toben, Versteckspielen.

Nach dem Mittagessen hieß es dann alles wieder zusammenräumen, einpacken und Hütte saubermachen, denn alles hat einmal ein Ende und dieses kam leider viel zu schnell. Ein Trost bleibt uns: Wir haben die Hütte im nächsten Jahr wieder für uns gebucht.

-D.B.-

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